Plakatausstellung „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19“ in der Regionalbibliothek

Plakatausstellung „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19“ in der Regionalbibliothek

Ausstellung - DIe Macht der Gefühle. Bild: Bianka Bülow, RAA M-V

Im Mai und Juni 2019 gehört die Neubrandenburger Regionalbibliothek zu den rund 2.000 Orten, an denen in diesem Jahr die Plakat-Ausstellung „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19“ zu sehen ist. In Neubrandenburg geht das sogar „rund um die Uhr“, denn die 20 Motive werden an den Bibliotheks-Fenstern zur Stargarder Straße präsentiert.

Mit dieser außergewöhnlichen Idee laden das Projekt zeitlupe der RAA Mecklenburg-Vorpommern und die Regionalbibliothek zum „Nachdenken im Vorübergehen“ über ein spannendes Thema ein: Unsere Politik wird, so scheint es, zunehmend von Gefühlen bestimmt. Wir leben in Zeiten der Daueraufgeregtheit. Fakten werden durch gefühlte Wahrheiten infrage gestellt. Radikale aller Couleur finden mit einfachen Antworten auf komplexe Fragen immer mehr Zuspruch. Hier setzt die Ausstellung „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19“ an, indem sie einen emotionsgeschichtlichen Blick auf die vergangenen 100 Jahre wirft. Sie nimmt heutige Erscheinungsformen von 20 Emotionen zum Ausgangspunkt, um Kontinuitäten und Brüche in den Gefühlswelten zu verdeutlichen, die die vergangenen 100 Jahre prägten und deren Intensität heute Politik und Gesellschaft herausfordert. Prägnante Texte, historische Fotos und Faksimiles sowie multimediale Begleitangebote regen dazu an, sich mit der Macht von Gefühlen in Vergangenheit und Gegenwart auseinanderzusetzen.

Die gemeinsam von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur herausgegebene Schau wurde von den Historikerinnen Ute und Bettina Frevert erarbeitet. Schirmherr der Ausstellung ist Bundesaußenminister Heiko Maas.

Mehr Informationen:  www.machtdergefuehle.de , www.bibliothek-nb.de

zeitlupe | Stadt.Geschichte & Erinnerung ist ein Projekt der Regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) Mecklenburg-Vorpommern e. V. und wird von der Freudenberg Stiftung gefördert. Das Projektbüro wird von der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft bereitgestellt.

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