Umbruch Ost: „Rund-und-um-die Uhr-Ausstellung“ in den Fenstern der Regionalbibliothek

Umbruch Ost: „Rund-und-um-die Uhr-Ausstellung“ in den Fenstern der Regionalbibliothek

Ausstellung "Umbruch Ost"

31. August bis 9. November 2020
Gemeinsames Anbringen der Ausstellung
und
Generationen-Dialog
am 31. August 14.00-16.00 Uhr 

Rund um den 30. Tag der Deutschen Einheit gibt es ein außergewöhnliches Angebot zum „Nachdenken im Vorübergehen“: An der Fensterfront der Neubrandenburger Regionalbibliothek wird die Plakat-Ausstellung “Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel” https://www.umbruch-ost.de/index.html präsentiert, „rund um die Uhr“ und „Corona-sicher“ im Freien zugänglich. Diese Plakat-Ausstellung ist Gemeinschaftsprojekt des Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, „Ausstellungsmacher“ ist der bekannte Historiker und Publizist Stefan Wolle.

Generationenverbindend umgesetzt werden Ausstellungsprojekt und Begleitangebote in Neubrandenburg von den Auszubildenden der Regionalbibliothek, unterstützt vom Förderverein der Regionalbibliothek und vom Projekt „zeitlupe | Stadt.Geschichte & Erinnerung“ der RAA Mecklenburg-Vorpommern e.V.  Denn wir finden es interessant: Die 23 Plakate der Ausstellung „Umbruch Ost“ sind für junge Leute genauso spannend wie für ihre Eltern oder die Zeitzeugen-Generation der Großeltern - und wir laden zum aktiven Gedankenaustausch ein.

Ausstellungs-Start ist in Neubrandenburg am 31. August 2020, dem 30. Jahrestag der Unterzeichnung des Einigungsvertrages zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland. Zu sehen ist die Ausstellung also rund um den 3. Oktober, dem 30. Tag der Deutschen Einheit, bis zum 9. November 2020, dem 31. Jahrestag des Mauerfalls, am dem vor 30 Jahren erstmals der Bundesrat in Berlin tagte.

Es geht um Schlaglichter auf 30 Jahre deutsche Einheit, insbesondere jedoch um die „ostdeutsche Umbruchserfahrungen“. Erzählt wird u. a. vom „Vertrauen, das die Ostdeutschen mit der Wiedervereinigung verbunden hatten“ und von „der Verzweiflung, die mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch und dem Anstieg der Arbeitslosigkeit einherging“, von den „Verlusterfahrungen und Ängsten, welche die 1990er Jahre in Ostdeutschland prägten“. Es geht um Themen wie „Jugendkultur zwischen Techno, Punk und Rechtsradikalismus“, um die Situation von Frauen und Familien oder die Gleichzeitigkeit von Sanierung und Rückbau der ostdeutschen Städte. (alle Zitate: www.umbruch-ost.de). Prägnante Kurztexte hinterfragen Zeitzeugen-Fotos von Daniel Biskup, Paul Glaser, Harald Hauswald oder Ann-Christine Jansson. QR-Codes öffnen den Zugang zu Zeitzeugen-Interviews und Videos. Diese sind „für uns im Norden“ besonders interessant, gehören sie doch zum multimedialen Storytelling-Projekt „Mauerfall: Neu geboren 1989“ des Norddeutschen Rundfunks. https://www.ndr.de/geschichte/Mauerfall-Neu-geboren-1989,mauerfall508.html Ergänzend präsentiert das Online-Portal Statista die wichtigsten Zahlen und Fakten zu den Entwicklungen seit 1990.

Der informative Begleitband zur Ausstellung steht natürlich im Ausleih-Angebot der Regionalbibliothek bereit. Speziell für Pädagogen gibt es auf der Ausstellungs-Homepage begleitendes didaktisches Material zum Download https://www.umbruch-ost.de/Begleitangebote.html sowie die Idee, in Ergänzungstafeln den „Umbruch Ost“ in der eigenen Heimatstadt zu dokumentieren.

Mehr Informationen: https://www.umbruch-ost.dewww.regionalbibliothek-nb.de 

Pressematerial, einschließlich Fotos bei https://www.umbruch-ost.de

zeitlupe | Stadt.Geschichte & Erinnerung ist ein Projekt der Regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) Mecklenburg-Vorpommern e. V. und wird von der Freudenberg Stiftung gefördert. Das Projektbüro wird von der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft bereitgestellt.

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