Denkmal

Bildungsmodule "Sinti und Roma in Mecklenburg-Vorpommern"

Die Familien der Sinti und Roma waren und sind seit Jahrhunderten Bewohner:innen Mecklenburg-Vorpommerns. Sie arbeiteten in Fabriken und auf Gutshöfen oder brachten ihre handwerklichen Fertigkeiten bis in die entlegensten Orte unseres Bundeslandes. Die Kinder, Frauen und Männer litten über die Jahrhunderte und teilweise bis heute immer wieder unter Ausgrenzung, Zwängen und Gewalt bis hin zum Völkermord in der Zeit des Nationalsozialismus. Die Künstlerinnen Anna-Friederike C. Pöschel und Ramona Seyfarth, die Historikerin Dr.

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Materialien für den Unterricht: KZ-Außenlager Retzow-Rechlin - Spurensuche und Erinnerungen

Das ehemalige KZ-Außenlager Retzow-Rechlin: Spurensuche in der Region

Das Dorf Retzow, heute ein Teil von Rechlin, liegt in der südlichen Müritzregion. Während des Zweiten Weltkriegs befand sich dort ein Außenlager des Konzentrationslagers Ravensbrück: Zunächst waren hier männliche Häftlinge untergebracht, ab Juli 1944 Frauen und Mädchen – ihre Zahl schwankte zwischen 1.500 und 3.000. Sie stammten aus verschiedenen Nationen, viele von ihnen waren Jüdinnen.

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Digital lernen und gedenken mit dem Portal "Stimmen aus Ravensbrück"

Das Portal "Stimmen aus Ravenbrück. Lyrische und bildnerische Zeugnisse aus dem Frauen-KZ Ravensbrück und dessen Außenlagern" der Berliner Künstlerin Pat Binder wurde neu aufgelegt. Mit ihm können Menschen sich über die vielen literarischen und künstlerischen Werke von Frauen in den Konzentrationslagern Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns informieren. Sie erhalten Einblick, unter welchen Bedingungen die Zeugnisse entstanden. Die Nutzer:innen können sich von den Werken berühren lassen, ohne überwältigt zu werden.

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Aktuelle Meldungen

Einblick in die zur JVA umgebaute ehemalige Haftanstalt der Stasi auf dem Lindenberg

Die 2018 stillgelegte Justizvollzugsanstalt (JVA) auf dem Lindenberg war bis Ende 1989 eine Spezialhaftanstalt des MfS der DDR mit knapp 200 Zellen und Verhörräumen. Nach dem Umbau zu einer JVA in den 1990er Jahren und deren Aufgabe 2018 war sie, außer für Justiz- und Sicherheitsdienste für Niemanden zu besichtigen. Am Nachmittag des 28. Juni 2022, von 14 - 18 Uhr, können Interessierte durch das Gebäude geführt werden.
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Antiziganismus und rassismuskritische Bildungsarbeit in MV - Studierende aus Budapest zu Gast in Neubrandenburg

Vom 12. bis 16. Mai 2022 erhielt der Fachbereich Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung (SBE) der Hochschule Neubrandenburg Besuch von Studierenden des Roma Graduate Preparation Program (RGPP) der Central European University (CEU) Budapest und der Eötvös Lóránd Universität (ELTE) Budapest. Studierende der drei Hochschulen nahmen gemeinsam am englischsprachigen Austauschprogramm zum Thema „Rassismus als europaweite Herausforderung für die Soziale Arbeit und die Zivilgesellschaft“ teil.
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Vernissage "...vergiss die Photos nicht" in der Hochschule Neubrandenburg

Zwischen 1932 und 1939 fotografierte Hanns Weltzel mitteldeutsche Sinti und Roma in Dessau-Roßlau. Es handelt sich um einzigartige Fotografien von Frauen, Männern und Kindern, die wenige Jahre nach den Aufnahmen fast alle dem Genozid zum Opfer fielen.
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