MI(N)Teinander - Kunst im Zeichen der Chancengleichheit

MI(N)Teinander - Kunst im Zeichen der Chancengleichheit

Frauen für mehr Chancengleichheit

26.06.2019 - Die Sommerferien nahen und die Temperaturen steigen dieser Tage auf über 30 Grad. Lässt man den Blick über den Schulhof des Albert-Einstein-Gymnasiums schweifen, kann man trotzdem geschäftiges Treiben erkennen. Intensiv arbeiten Schülerinnen und Schüler des AEG, des Fachgymnasiums und der Regionalschule aus Woldegk in Teams von zwei bis drei Personen zusammen an ihren Bildideen. Zwischen ihnen finden sich großformatige Leinwände, welche sie unter Begleitung des internaitonal renommierten Graffiti-Künstlers Kobe Eins gestalten.
 
Vorausgegangen sind der Gestaltung zwei Tage intensive und interaktive Auseinandersetzung mit klischeefreier Berufswahl, Frauen in MINT-Berufen, einem Blick in die Geschichte der Frauenrechte und einem Ausblick auf notwendige politische und gesellschaftliche Veränderungen für mehr Chancengleichheit in der Zukunft. Der Input wurde von dem Projekt zeitlupe | Stadt.Geschichte & Erinnerung vorbereitet und durchgeführt. Viele kluge und überraschende Aspekte kamen auf den Tisch und wurden mit viel Engagement diskutiert. Aus der Diskussion und dem vielseitigen Input entwickelten die Jugendlichen ihre Bildideen, um diese auf den Leinwänden umzusetzen.
 
Bei den Teilnehmenden kam die Woche sehr gut an:
 
„Ich fand es spannend etwas über die Geschichte der Emanzipation der Frau zu hören und mir diese selbst zu erarbeiten. Auch das Zusammenarbeiten an den Graffitis war lustig.“
Birte, Teilnehmerin der MI(N)Teinander Kreativwoche vom AEG
 
„Besonders hat mir die Geschichte der Frauenbewegung gefallen. Es war interessant wie es anfing und wo wir heute stehen. Auch das Spiel mit den ungleichen Löhnen für die gleiche Arbeit sowie die Entwicklung und Vorstellung der Bildideen fand ich sehr interessant.“
Marie, Teilnehmerin vom Fachgymnasium Neubrandenburg.
 
Die fertigen Leinwände werden in den Schulen und unterstützenden Unternehmen aus Neubrandenburg (Intec, Webasto, Weber, EAN) und Woldegk (Lang) ausgestellt. Die Projektwoche wurde in enger Zusammenarbeit mit der Beauftragten für Chancengleichheit der Agentur für Arbeit Neubrandenburg organisiert. 

Jugendliche probieren sich an der Leinwand. Foto: Bianka Bülow, RAA M-V
Jugendliche an der Leinwand. Foto: Bianka Bülow, RAA M-V
Jugendliche arbeiten am Bild
Marie Curie. Foto: Bianka Bülow, RAA M-V

 

zeitlupe | Stadt.Geschichte & Erinnerung ist ein Projekt der Regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) Mecklenburg-Vorpommern e. V. und wird von der Freudenberg Stiftung gefördert. Das Projektbüro wird von der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft bereitgestellt.

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