Ausstellung mit „Tropfeninstallation“ in Neubrandenburg - Kunst im Zeichen der Erinnerung

Ausstellung mit „Tropfeninstallation“ in Neubrandenburg - Kunst im Zeichen der Erinnerung

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Anlässlich des Kriegsendes 1945 sowie der Befreiung des Konzentrationslagers Ravensbrück und somit auch seiner KZ-Außenlager in Neubrandenburg wird bis Ende Mai in den Fenstern der Regionalbibliothek die „Tropfeninstallation“ von Imke Rust gezeigt. Mit diesem Werk möchte die Künstlerin an die rund 7.000 Frauen aus unterschiedlichen Ländern Europas erinnern, die in dem Neubrandenburger KZ „Waldbau“ gewaltvoll inhaftiert wurden und Zwangsarbeit leisten mussten. Am Gedenkort "Waldbau" sind bereits seit 2020 Kunstwerke "Frauen Silhouetten" von Imke Rust installiert. Diese können Sie sich unter folgendem Link in einem kurzen Video ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=WQZ7yp_Xurg

Die Plakat-Ausstellung informiert über die Geschichte des hiesigen KZ-Außenlagers, schenkt den Stimmen von Überlebenden Aufmerksamkeit und zeigt Angebote, wie zum Beispiel Führungen oder Online-Stadtrundgänge, zur Thematik auf.

Eine zentrale Idee der Aktion ist es, Interessierten die Möglichkeit zu geben, selbst einen „Namenstropfen“ zu gravieren und so aktiv zur Erinnerungsarbeit beizutragen und zivilgesellschaftliches Engagement zu zeigen. Die Tropfeninstallation soll später einen festen Platz auf dem Gelände des Gedenkortes des ehemaligen Konzentrationslagers „Waldbau“ im Nemerower Holz bekommen.  Über folgendes Video, können Sie einen Einblick in die Installation vor Ort bekommen, sowie das Gravieren der Tropfen ansehen:Video. Bei Interesse an der Mitmach-Aktion, wenden Sie sich bitte per Mail an bianka.buelow@neubrandenburg.de

Weiterhin sind zwei Kunstwerke der Neubrandenburger Künstlerin Christina Kögler ausgestellt. Diese entstanden im Workshop „Begreifbare Bilder“ unter der Leitung der Künstlerin Friederike Altmann in vergangenen Herbst. Christina Köglers Werke stellen eine Auseinandersetzung mit dem Gedenkort „Waldbau“ dar.

Ein digitales Gästebuch bietet Besucher*innen der Ausstellung die Möglichkeit, sich zur Ausstellung zu äußern und Botschaften zu hinterlassen. Folgen Sie einfach mit dem Smartphone oder dem Computer diesem Link oder dem angegebenen QR-Code!

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der Stadt Neubrandenburg, Abteilung Kultur, der Regionalbibliothek sowie des Bildungsträgers RAA M-V über das regionalgeschichtliche Projekt „zeitlupe I Stadt.Geschichte & Erinnerung“.

Tropfen

zeitlupe | Stadt.Geschichte & Erinnerung ist ein Projekt der Regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) Mecklenburg-Vorpommern e. V. und wird von der Freudenberg Stiftung gefördert. Das Projektbüro wird von der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft bereitgestellt.

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