Gemeinsam ein Gedenkprojekt gestalten!

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Namenstropfen gravieren

Mitmach-Aktion zur Erinnerung an die Frauen aus dem KZ-Außenlager Neubrandenburg: Unter dem Motto „Kunst im Zeichen der Erinnerung“ laden die Stadt Neubrandenburg und zeitlupe Interessierte herzlich ein, am 16. Juni 2021, in der Kunstsammlung Neubrandenburg an dem Mitmach-Projekt „Namenstropfen“ der Künstlerin Imke Rust mitzuwirken. Eine zentrale Idee der Aktion ist es, Interessierten die Möglichkeit zu geben, selbst einen „Namenstropfen“ zu gravieren und sich dadurch für die Erinnerung an die Frauen und Mädchen im Neubrandenburger KZ-Außenlager zu engagieren. 

Von den insgesamt über 7.000 Frauen und Mädchen, die als KZ-Häftlinge nach Neubrandenburg verschleppt wurden, sind dank Forschungen des Stadtarchivs und des RAA-Projekts zeitlupe | Stadt.Geschichte & Erinnerung mittlerweile rund 1.500 Namen bekannt. Hinter jedem Namen steht ein persönliches Schicksal.

Noch bis Ende Mai werden neun Lebenswege von Überlebenden als Plakatausstellung in den Fenstern der Regionalbibliothek sichtbar gemacht. Die Kurzbiografien werden zusammen mit der „Tropfeninstallation“ der Künstlerin Imke Rust ausgestellt. Das Kunstwerk macht die ersten 100 Namen inhaftierter Frauen sichtbar.

Wer Interesse hat, selbst einen Tropfen zu gravieren, kann dies am 16. Juni zwischen 10 und 17 Uhr in der Kunstsammlung Neubrandenburg. Als Bonus darf die Kunstsammlung im Anschluss kostenfrei besucht werden. Wegen begrenzter Kapazitäten wird um eine vorherige Anmeldung per E-Mail oder Telefon gebeten (E-Mail: bianka.buelow@neubrandenburg.de; Tel: 0395 – 555 1305).

Namensinstallation im KZ-Gedenkort Neubrandenburg (Waldbau) von Imke Rust
Namensinstallation im KZ-Gedenkort Neubrandenburg (Waldbau) von Imke Rust

Wann? 16. Juni 2021, 10-17 Uhr

Wo? Kunstsammlung | Große Wollweberstraße 24 |17033 Neubrandenburg (bei gutem Wetter im Garten)

Mehr zu dem Erinnerungsprojekt auf der Seite der Künstlerin Imke Rust

zeitlupe | Stadt.Geschichte & Erinnerung ist ein Projekt der Regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) Mecklenburg-Vorpommern e. V. und wird von der Freudenberg Stiftung gefördert. 

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