Schaufensterausstellung "Als Nachbarn unerwünscht?" in der Regionalbibliothek Neubrandenburg

Schaufensterausstellung "Als Nachbarn unerwünscht?" in der Regionalbibliothek Neubrandenburg

Einblick in Ausstellung "Als Nachbarn unerwünscht"

Die Ausstellung wird von einem Begleitprogramm mit Bildungs- und Lesungsveranstaltungen umrahmt. Sie ist bewusst offen konzipiert, sie regt Passant*innen zum Innehalten und Nachdenken an und steht als Schaufensterausstellung für Interessierte jederzeit zur Verfügung.

Auf zwanzig Tafeln wird die Geschichte und Gegenwart der Sinti*zze & Rom*nja in Mecklenburg-Vorpommern thematisiert und darüber berichtet, wie systematische Ausgrenzung, der Völkermord an Sinti und Roma im Nationalsozialismus und das Schweigen darüber bis heute nachwirken. Bereits im Vorfeld hat die Neubrandenburger Künstlerin und Grafikdesignerin Anna-Friederike Pöschel, finanziert mit Mitteln der RAA – Bildung und Demokratie Mecklenburg-Vorpommern e. V. und begleitet von einer Redaktion eine sehens- und lesenswerte Graphic Novel erstellt, die im Zentrum der Schaufensterausstellung steht. „Die Geschichte von Franz & Paul aus Satow“ erzählt von der wahren Geschichte der Ausgrenzung und der Ermordung der Kinder Franz & Alex und ihrer Eltern aus dem Dörfchen Satow durch die Nationalsozialist*innen. Die Ausstellung enthält auch eine Arbeit der Künstlerin Ramona Seyfarth, die Installation „SINTI_NZ_42/43“. Seyfarth hat mit ihr eine Fotografie des Kaplans Kottmann aufgearbeitet, welche dieser vor der Verschleppung der Sinti-Kinder aus Neustrelitz nach Auschwitz im März 1943 erstellte.

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Presseinformation "Ausstellung - Als Nachbarn unerwünscht?"

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