Chronik

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Lesung und Gespräch mit der Herausgeberin Dr. Annette Leo: "Auf der Flucht über den Balkan" von Mirano Cavaljeti-Richter

Buchpremiere mit der Historikerin Dr. Annette Leo: „Auf der Flucht über den Balkan, die Kindheitserlebnisse eines Sinto-Jungen während der NS- Zeit“ von Mirano Cavaljeti-Richter am 28. November um 18:30 Uhr in der Regionalbibliothek Neubrandenburg.
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Workshop „Sinti & Roma in MV – Kreative Zugänge zu den Themen Ausgrenzung und Verfolgung“

Am 17. November 2022 um 16:30 Uhr laden die RAA-Geschichtswerkstatt zeitlupe und die Regionalbibliothek Neubrandenburg Lehrkräfte und Sozialarbeiter*innen an Schulen, Multiplikator*innen und Interessierte ein, mit der Künstlerin Anna-Friederike C. Pöschel über Möglichkeiten künstlerischer Zugänge und digitaler Medien für den Schulunterricht (und darüber hinaus) ins Gespräch zu kommen und sich über mögliche Formate zu informieren.
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II. Forum "Stasi und Repression in Neubrandenburg"

Das II. Forum am 2. November 2022 (17-20 Uhr) zum Gebäudekomplex Lindenberg der Staatssicherheit fragt nach den Perspektiven des Gedenkens für das Leid der Betroffenen und möglichen Formen des Erinnerns an Unterdrückung, Haftwillkür über 30 Jahre nach dem Ende der DDR.
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Schaufensterausstellung "Als Nachbarn unerwünscht?" in der Regionalbibliothek Neubrandenburg

Unter diesem Titel präsentieren die RAA-Geschichtswerkstatt zeitlupe und die Regionalbibliothek Neubrandenburg eine von der Künstlerin Anna-Friederike Pöschel und zeitlupe entwickelte Ausstellung zur Geschichte der Sinti & Roma in Mecklenburg-Vorpommern. Anlässlich des 30. Jahrestags des Gedenkens an das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen, welches durch rassistische Proteste von Anwohner*innen gegen geflüchtete Rom*nja ausgelöst wurde, möchte die Ausstellung dazu anregen, über Mechanismen und Kontinuitäten von Ausgrenzung nachzudenken – und darüber, wie wir zusammen leben möchten.
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Das "Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine" sucht Patenschaften

Der bis heute andauernde Angriffskrieg Russland gegen die Ukraine gefährdet nicht nur den Frieden in Europa, sondern stellt für viele Ukrainer*innen eine existenzielle Krise dar. Unter ihnen sind auch Überlebende nationalsozialistischer Verfolgung. Das Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine unter Trägerschaft von Kontakte - Kontakty e.V. möchte diesen Menschen, die sich oft in prekären Situationen befinden, eine monatliche finanzielle Unterstützung von 40 Euro zusichern.
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Fachtag "Medien zum Anfassen" am 20. Oktober 2022 (ONLINE)

Demokratiewerkstatt und Fachtag für Pädagog*innen der schulischen und außerschulischen Kinder- und Jugendbildung: Debattieren, streiten und argumentieren – mit Medien lassen sich Diskursräume öffnen. Sie prägen unsere Sicht auf die Demokratie und können durch Berichterstattung und öffentliche Diskussion das politische Geschehen beeinflussen. Doch wie lassen sich Medien demokratiepädagogisch einsetzen? Wie kann man mit Medien das demokratische Miteinander fördern? Was sind und wo liegen die Grenzen von Medien in Bezug auf Demokratieförderung?
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Besuch des Internationalen Ravensbrück-Komitees in Neubrandenburg am 5. September 2022 (Bericht)

Am 5. September besuchte das Internationale Ravensbrück-Komitee den KZ-Gedenkort "Waldbau" bei Neubrandenburg, um auf die große und aktuelle Bedeutung des Gedenkortes und seiner Geschichte für die Nachfahren der inhaftierten Frauen sowie für die Region aufmerksam zu machen. Der Veranstaltung mit anschließender Einweihung eines Gedenkzeichens der Künstlerin Christine Kögler wohnten u.a. der Oberbürgermeister der Stadt Silvio Witt, etliche Vertreter:innen der Stadtverwaltung, vier Schulstipendiat:innen des START-Stipendienprogramms, die Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück Dr. Andrea Genest und
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"Ihre Leben - Dein Leben": Bericht vom Workshop mit der RS "Am Lindetal" am 18. August 2022

Im August starteten die Schulen in MV in das neue Schuljahr – und mit ihnen sind auch wir von zeitlupe aus den Startlöchern gekommen. Unter dem Titel „Dein Leben – ihre Leben“ haben sich Jugendliche der Regionalen Schule „Am Lindetal“ am 18. August 2022 der Geschichte der Konzentrationslager und der Frauen gewidmet, die in den Lagern unter widrigsten Bedingungen Zwangsarbeit leisten mussten.
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Tag des offenen Denkmals am 11. September: Besuchen Sie mit uns den KZ-Gedenkort "Waldbau"!

Am 11. September bieten die Stadt Neubrandenburg und wir von der RAA-Geschichtswerkstatt zeitlupe Interessierten die Möglichkeit einer geführten Besichtigungstour durch den KZ-Gedenkort "Waldbau". In Neubrandenburg gab es in der Zeit des Zweiten Weltkrieges zwei Außenlager, in denen inhaftierte Männer und Frauen leben und Rüstungsgüter für die deutsche Kriegsindustrie und die ortsansässigen "Mechanische Werkstätten GmbH" produzieren mussten. Eines davon war das sogenannte Frauenlager "Waldbau" im Nemerower Holz.
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Einblick in die zur JVA umgebaute ehemalige Haftanstalt der Stasi auf dem Lindenberg

Die 2018 stillgelegte Justizvollzugsanstalt (JVA) auf dem Lindenberg war bis Ende 1989 eine Spezialhaftanstalt des MfS der DDR mit knapp 200 Zellen und Verhörräumen. Nach dem Umbau zu einer JVA in den 1990er Jahren und deren Aufgabe 2018 war sie, außer für Justiz- und Sicherheitsdienste für Niemanden zu besichtigen. Am Nachmittag des 28. Juni 2022, von 14 - 18 Uhr, können Interessierte durch das Gebäude geführt werden.
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Antiziganismus und rassismuskritische Bildungsarbeit in MV - Studierende aus Budapest zu Gast in Neubrandenburg

Vom 12. bis 16. Mai 2022 erhielt der Fachbereich Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung (SBE) der Hochschule Neubrandenburg Besuch von Studierenden des Roma Graduate Preparation Program (RGPP) der Central European University (CEU) Budapest und der Eötvös Lóránd Universität (ELTE) Budapest. Studierende der drei Hochschulen nahmen gemeinsam am englischsprachigen Austauschprogramm zum Thema „Rassismus als europaweite Herausforderung für die Soziale Arbeit und die Zivilgesellschaft“ teil.
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Vernissage "...vergiss die Photos nicht" in der Hochschule Neubrandenburg

Zwischen 1932 und 1939 fotografierte Hanns Weltzel mitteldeutsche Sinti und Roma in Dessau-Roßlau. Es handelt sich um einzigartige Fotografien von Frauen, Männern und Kindern, die wenige Jahre nach den Aufnahmen fast alle dem Genozid zum Opfer fielen.
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Bericht zur Einweihung der "NamensTropfen-Installation" und Gedenkakt am 29. April 2022 im KZ-Gedenkort "Waldbau"

Am 30. April 2022 jährte sich die Befreiung des Konzentrationslagers Ravensbrück durch die Rote Armee zum 77. Mal. Anlässlich des Jahrestages luden der Oberbürgermeister Stadt Neubrandenburg Silvio Witt und der Geschäftsführer der RAA M-V Christian Utpatel für den 29. April zu einem feierlichen Gedenkakt an den historischen Ort.
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Bildungsmodule "Sinti und Roma in Mecklenburg-Vorpommern" mit dem Medienkompetenzpreis MV 2022 ausgezeichnet

Die Arbeit der Künstlerinnen Anna-Friederike C. Pöschel und Ramona Seyfarth, der Historikerin Dr. Natalja Jeske und die Kooperation von Jugendkuntschule Junge Künste Neubrandenburg und zeitlupe wurden ausgezeichnet. Auf der Veranstaltung am 28. April 2022 im Rahmen des Fish-Festivals in Rostock nahmen die Verantwortlichen den Preis entgegen.
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Lernen aus der Geschichte - Magazin mit Beiträgen zur lokalen Erinnerungsarbeit an Orten des NS erschienen

Die neueste Ausgabe des Lernen aus der Geschichte-Magazins 2022/03 widmet sich dem Thema "Weit mehr als erinnern. Lokales Forschen mit Jugendlichen zur NS-Zeit".
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Feierlicher Gedenkakt zum Jahrestag der Befreiung im ehem. KZ-Außenlager Neubrandenburg (Waldbau)

Am 29. April 2022 jährt sich die Befreiung des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück zum 77. Mal. Eines der größten Außenlager von Ravensbrück mit mindestens 7.000 weiblichen KZ-Häftlingen befand sich bis Ende April 1945 in Neubrandenburg. Die RAA Mecklenburg-Vorpommern e.V. und die Stadt Neubrandenburg nehmen den Jahrestag der Befreiung zum Anlass, die Namenstropfen-Installation der Künstlerin Imke Rust feierlich einzuweihen und den Frauen von Waldbau sowie den in den Konzentrationslagern des Nationalsozialismus inhaftierten und getöteten Menschen feierlich zu gedenken.
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Digital lernen und gedenken mit dem Portal "Stimmen aus Ravensbrück" der Künstlerin Pat Binder

Das Portal "Stimmen aus Ravenbrück. Lyrische und bildnerische Zeugnisse aus dem Frauen-KZ Ravensbrück und dessen Außenlagern" der Berliner Künstlerin Pat Binder wurde neu aufgelegt. Mit ihm können Menschen sich über die vielen literarischen und künstlerischen Werke von Frauen in den Konzentrationslagern Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns informieren. Sie erhalten Einblick, unter welchen Bedingungen die Zeugnisse entstanden. Die Nutzer:innen können sich von den Werken berühren lassen, ohne überwältigt zu werden. Mit dem Portal eröffnet sich den Besucher:innen des Portals zudem in
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zeitlupe wird mit dem Obermayer Award ausgezeichnet

Einmal jährlich ehrt die jüdisch-amerikanische Obermayer Foundation Initiativen, Personen und Vereine, die sich für das Bewahren und Weitergeben jüdischer Geschichte in Deutschland und für Menschenrechte, Toleranz und Demokratie stark machen. zeitlupe darf in diesem Jahr am 25. Januar den Preis per Live-Stream aus dem Berliner Abgeordnetenhaus entgegennehmen. Wir freuen uns riesig und sind dankbar!
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Als Erinnerungsort ungeeignet? Bericht zur Diskussion über den Gebäudekomplex Lindenberg am 24.11.2021

Am 24. November 2021 nahmen etwa siebzig Bürger:innen und Expert:innen auf Einladung von zeitlupe (RAAMV), der Stadt Neubrandenburg und der Hochschule Neubrandenburg die Gelegenheit zu einem ausführlichen Gespräch über die Zukunft der ehemaligen Haftanstalt der DDR-Staatssicherheit und über Möglichkeiten und Potentiale der Erinnerung an DDR und Staatssicherheit in Neubrandenburg wahr.
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Besuch der Lagergemeinschaft Ravensbrück Freundeskreis e.V. in Neubrandenburg

Am 17. Oktober 2021 kamen die Mitglieder der Lagergemeinschaft Ravensbrück Freundeskreis e.V. in Neubrandenburg zusammen. Im Gedenkort Waldbau machten sie sich ein Bild von den Entwicklungen des Gedenkortes in den letzten Jahren und gedachten den dort von 1943 bis 1945 Zwangsarbeit leistenden sowie den dort verstorbenen Frauen des ehemaligen KZ-Außenlagers.
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Diskussion am 24.11.2021: Gebäudekomplex Lindenberg - Wie wollen wir an DDR und Stasi in Neubrandenburg erinnern?

Auf dem Lindenberg befanden sich von 1977 bis 1989 die Bezirksverwaltung der Staatssicherheit sowie seit 1987 eine Stasi-Haftanstalt. Die Stadt und die Hochschule Neubrandenburg sowie das Geschichtsprojekt zeitlupe der RAAMV möchten die öffentliche Debatte darüber zum Anlass nehmen, Herausforderungen und Möglichkeiten des Erinnerns an DDR und Stasi in Neubrandenburg mit Expertinnen und Experten zu diskutieren und mit den Bürgern der Stadt ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung findet statt am 24. November 2021 um 18 Uhr im Gemeindesaal der St. Michael Kirche (Straußstr. 10 in 17304
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Viele Hände schaffen viel!

Das RAA-Projekt zeitlupe und die Stadt Neubrandenburg, mit Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung, aber auch der Landesforst Mecklenburg-Vorpommerns (Forstamt Neubrandenburg), hatten diesen „Subbotnik“ organisiert. In beeindruckender Geschwindigkeit und berührender Hingabe machten die Helfer*innen das Gelände, das wegen der Pandemie nun fast zwei Jahre kaum mehr Pflege erfahren hatte, begehbar; sie säuberten die Wege und legten neue frei, sie zersägten Baumstämme und harkten Laub, sie sicherten die begehbaren Teile des insgesamt 50.000 m2 großen Geländes mit Seilen und
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Aufräumtag im KZ-Gedenkort Neubrandenburg (Waldbau) am 1. Oktober 2021

Helfer*innen für Aufräum-Aktion gesucht! Am 1. Oktober 2021 von 10-18 Uhr starten zeitlupe, die RAA MV e.V. und die Stadt Neubrandenburg eine große Aufräum-Aktion auf dem Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers Waldbau vor den Toren Neubrandenburgs. Wir wollen die Wege aufräumen, Bäume und Geäst entfernen, die Gebäudereste noch besser sichtbar machen.
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Gedenkstätte zu Ehren der Verstorbenen und Überlebenden des Außenlagers Retzow im Beisein von Judit Varga-Hoffmann eingeweiht

Gestern fand nun endlich die Einweihung der Gedenkstätte zur Erinnerung an die Verstorbenen und Überlebenden des KZ-Außenlagers Retzow statt. Hunderte Männer und tausende Frauen lebten eingesperrt in nur fünf Baracken und mussten hier Zwangsarbeit für die Luftwaffenerprobungsstelle in Rechlin unter widrigsten, menschenunwürdigsten Bedingungen leisten. Judit Varga-Hoffmann, die von den Nationalsozialisten mit ihrer Familie aus Budapest nach Auschwitz verschleppt und schießlich in Retzow unter widrigsten Bedingungen Zwangsarbeit leisten musste, besuchte anlässlich der Einweihung der Gedenkstätte
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Christine Kögler von der Jugendkunstschule Neubrandenburg für Würdigung ihres Ehrenamtes vorgeschlagen

Christine Kögler setzt sich neben ihrer Tätigkeit als langjährige Leiterin des Fachbereichs Bildende Kunst an der Jugendkunstschule Neubrandenburg künstlerisch mit der Erfahrung von Zwangsarbeit und Haft von Frauen im nationalsozialistischen Neubrandenburg auseinander. Hier ist eine Arbeit von ihr zu sehen, die die Regionalbibliothek Neubrandenburg bereits im Frühjahr dieses Jahres in der Ausstellung "Kunst im Zeichen der Erinnerung" präsentierte. Für ihr Engagement haben wir Frau Kögler für eine Würdigung ihres Ehrenamtes durch die Stadt vorgeschlagen. Ein weiteres Kunstwerk von ihr wird bald
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Die RAA-Geschichtswerkstatt zeitlupe ist ein Projekt der RAA – Demokratie und Bildung Mecklenburg-Vorpommern e. V. und wird von der Freudenberg Stiftung gefördert. 

RAA + Freudenberg

 

 

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